health@work Ausgabe 04/2017

Liebe Leserin, Lieber Leser,

sie waren sich alle schnell einig: der Geschäftsführer, die Personalleiterin, der Arbeits- und Sicherheitsbeauftragte und die Vertreterin des Betriebsrates: Es soll mehr für die Gesundheit der Mitarbeiter getan werden. Gutes tun für die Beschäftigten ist gut fürs Image. Also einen Gesundheitstag organisieren, Bewegungs- und Ernährungsangebote machen, einen Ruheraum einrichten, am Firmenlauf teilnehmen – alles natürlich erst nach einer Befragung der Mitarbeiter, ob sie denn daran Interesse hätten.

Und so geschah es. Die Mitarbeiterbefragung zeigte großes Interesse (gut, die Rücklaufquote hätte höher sein können), der Gesundheitstag war ein voller Erfolg (gut, es hätten sich mehr beteiligen können), ein großes Team nahm am Firmenlauf teil, der Ruheraum wurde frequentiert, die Bewegungskurse fanden statt, das gesunde Essen freute den Koch und die Kantinengäste.

Und alle waren zufrieden. Hier könnte also dieses Editorial enden – wenn mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement nur die bereits Getauften angesprochen werden sollen. Sollen sie aber nicht, sondern alle Mitarbeiter. Was also tun, um sie alle zu überzeugen, etwas für ihre Gesundheit zu machen?

Keine Verpflichtung. Die regt bei störrischen Adepten nur die Phantasie an, wie man sie umgehen könnte. Keine Belohnung. Denn Wellnesspunkte oder ähnliches sind keine ausreichende Motivation für den hartleibigen Currywurst-Esser, diese mal links liegen zu lassen. Vorbildhandeln: Schon eher. Aber nicht in Form des alerten Mittelmanagers, der gerade vom Ironman auf Hawaii zurückgekommen ist. Sondern in Form desjenigen Kollegen, der ein bisschen fitter und motivierter ist, ein paar Kilo weniger auf die Waage bringt, sich etwas gesünder ernährt, sich etwas regelmäßiger durchchecken lässt als man selbst. Und der einfach sagt: Mach mit. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. So ist es.

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