Health@Work
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Programme

In dieser Rubrik finden sie ausführliche Informationen zu Konzepten und Programmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, die in health@work vorgestellt wurden oder vom Netzwerk HEALTHnetworx angeboten oder empfohlen werden.

Motive und Hemmnisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Starkt zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt, das Schritthalten mit der sich rasend schnell entwickelnden Technologie, der steigende (internationale) Wettbewerbsdruck, aber auch die immer weiter wachsenden Anforderungen an die Arbeitsqualität schrauben die Anforderungen an die Mitarbeitenden in den Unternehmen und Betrieben stetig hoch.

Ergebnisse verschiedener Mitarbeiterbefragungen der AOK zeigen, dass rund 75 % aller Beschäftigten über Zeitdruck klagen (Zok, 2010).  Der demografische Wandel – immer mehr Beschäftigte werden zukünftig 50 Jahre oder alter sein – spielt eine ebenso zentrale Rolle. So nimmt das zunehmende Alter zwar keinen Einfluss auf die Häufigkeit, wohl aber auf die Dauer von Erkrankungen und schlägt sich so in der Höhe des Krankenstandes nieder (vgl. Badura, 2010).

Eine Antwort soll das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) liefern. So ist es das Ziel, im Rahmen des BGM die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. Dies soll durch den gezielten Abbau von Belastungen und die Stärkung und Förderung von Ressourcen erfolgen.

Lesen Sie in der vorliegenden Studie von Sebastian Bachmann, Robert Jäckle, Patricia Lück und Regina Herdegen Antworten auf Fragen wie

  • "Welche Motive veranlassen Betriebe, sich in der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu engagieren und diese systematisch zu betreiben und nachhaltig in der eigenen Organisationskultur zu implementieren?"
  • "Von welchen Schwierigkeiten sowohl bei der Ein- als auch der Durchführung von Betrieblichem Gesundheitsmanage- ment berichten diese BGM-Unternehmen? Wie können durch begleitende Maßnahmen seitens der Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und anderer Akteure solche Schwierigkeiten für die Zukunft vermieden werden?"
  • "Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Betriebe, die Betriebliches Gesundheitsmanagement betreiben?"
  • "Was hat Betriebe bislang davon abgehalten, Betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen, welche Hindernisse geben sie an?"
  • "Welche Angebote oder Bedingungen könnten Betriebe trotzdem zu einem Engagement bewegen?"
  • "Welche Empfehlungen lassen sich aus diesen Ergebnissen für die strategische Ausrichtung der Krankenkassen und Unfallversicherungsträger sowie deren Zusammenarbeit ableiten?"

Die Studie erhalten Sie hier als Download.

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Work-Life-Balance

Work-Life-Balance (WLB) wird von vielen Menschen als erstrebenswert angesehen. Der Begriff und die Vorstellungen dazu sind jedoch sehr schillernd, sowohl in der Wissenschaft, als auch bei Beratern, unternehmensinternen Spezialisten und den Teilnehmern von WLB-Seminaren.

Work-Life-Balance bedeutet im Sinne der LIFO®-Methode „im Reinen zu sein“ mit den hierfür relevanten inhaltlichen Facetten des Lebens: Private Aktivitäten, berufliche Aktivitäten, Selbst und Werte, Kommunikation und Zusammenwirken, finanzielle Sicherheit und Gesundheit. Diesen Facetten wird meist mit gleichen Verhaltensstilen begegnet, die aber unter günstigen bzw. ungünstigen Bedingungen unterschiedlich sein können. Trainer, Berater, Coaches und Konzeptentwickler zu Gesundheitsmanagement im weitesten Sinne sind dann effektiv, wenn sie ihre Klienten verhaltensstilbezogene Hilfestellung geben, um mit den inhaltlichen Facetten von WLB "im Reinen" zu bleiben bzw. "ins Reine" zu kommen.

Die LIFO®-Methode (LIFO® steht für Life Orientations) wurde von den beiden Sozialpsychologen Dr. Allan Katcher und Dr. Stuart Atkins im Jahr 1963 im Zusammenhang mit Leistungsmanagement und Leistungsbeurteilung entwickelt. Sie beruht auf den humanistischen Theorien von Erich Fromm, Carl Rogers und Peter Drucker.

Der LIFO®-Fragebogen selbst geht zurück auf die von Erich Fromm entwickelten vier grundlegenden menschlichen Verhaltensorientierungen, die von Atkins und Katcher statistisch überprüft und weiterentwickelt wurden. Er besteht aus 72 Aussagen, die über eine Faktorenanalyse herausgefiltert wurden. Mit dem LIFO®-Fragebogen werden die Verhaltensstile und die grundlegenden Einstellungen quantifiziert und beschrieben.

LPC hat einen auf der LIFO®-Methode beruhenden WLB-Fragebogen entwickelt, dazu auch Beratungs- und Coachingmaterialien und Anwendungsbeispiele für die Entwicklung von speziellen Konzepten sowie für den Einsatz in Seminaren zusammengestellt. Das LIFO®-Programm zu WLB richtet sich an bereits lizenzierte LIFO®-Analysten als Zusatzqualifikation zum sensitiven Einsatz der LIFO®-Methode im Bereich WLB, um die Wirksamkeit von WLB, aber auch von Gesundheitsmanagement-Programmen zu verbessern.

Die nächsten Termine, um das LIFO-Programm zu WLB kennenzulernen, sind der 15./16. Juli 2010 (für selbstständige Trainer, Berater und Trainingsinstitute) sowie der 19./20. Juli 2010 (für unternehmensinterne Trainer, Personalentwickler und –spezialisten). Beide Termine finden in München statt.

Mehr Informationen zur LIFO®-Methode und Anmeldungen unter www.lifoproducts.de.

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Employee Assistance Program

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern bei der Bewältigung von Veränderungen oder persönlichen Krisen, bei Stress oder Suchtproblemen helfen möchten, können auf ein  „Employee Assistance Program“ (EAP) zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein Leistungsangebot professioneller Dienstleister, dessen Spektrum vom Rat bei der Lösung alltagspraktischer Fragen bis zu therapeutischer Hilfe reicht.

Ein EAP besteht aus verschiedenen Bausteinen. Eine Telefon-Hotline fast rund um die Uhr sowie die telefonische und/oder persönliche Beratung gehören immer dazu. Über die Hotline melden sich die Mitarbeiter beim EAP-Berater, um einen Termin zu vereinbaren oder ihre Fragen zu klären. Ergänzt wird die Hotline durch ein dreimonatiges E-Coaching zur Verbesserung des Stressmanagements. Die Teilnehmer lernen, neues Verhalten auszuprobieren und ihre Gewohnheiten im Alltag zu verändern. Die Berater sind erfahrene Personalentwickler, Führungskräfte, Trainer und Coaches. Zu besonderen Fragen werden Fachärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Ernährungs- und Bewegungsspezialisten sowie Juristen zugezogen.

Weitere Informationen zu EAP finden Sie in dem folgenden PDF.

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Work Health-Check Work Health-Profiler

Umfassende ganzheitliche Gesundheitsvorsorge im Betrieb.
Zuverlässige Instrumente für das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Um die Gesundheit im Unternehmen frühzeitig zu erfassen, braucht es Instrumente. Sie müssen über die wichtigsten mit Gesundheit verbundenen Themen orientieren - wie die Instrumententafel im Cockpit eines Flugzeuges. Die Instrumente müssen für die Betroffenen lesbar sein.

Wünschenswerte Dimensionen:

  • Objektive medizinische Gesundheit zur Früherkennung der wichtigsten vermeidbaren chronischen Erkrankungen (Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes-Risiko, chronische vegetative Stressreaktion, Glaukom...)
  • Subjektive Gesundheit
  • Gesundheitsverhalten
  • Persönliche Ressourcen
  • Ressourcen bei der Arbeit (klassische Mitarbeiterbefragung)
  • Einschätzung der Anforderungen (klassische Mitarbeiterbefragung)
  • Subjektiv erlebter Stress und Belastungen.

Weitere Informationen können Sie erhalten unter info@healthvision.ch.

Mental Body Energy

Mental Body Energy (MBE) ist ein dreistufiges berufsbegleitendes Qualifizierungsprogramm – und als ganzheitliches Work-Life-Balance Training auch eine Entdeckungsreise zu den eigenen Stärken und Zielen:

  • In der Komplexität des Alltags den richtigen Kurs finden und halten. Wichtiges von Dingendem unterscheiden. Wie gelingt das in der Fülle der Möglichkeiten?
  • Was tun, wenn wir immer wieder das Gefühl haben, im Hamsterrad zu laufen? Wie finden wir einen Ausgleich von -auch körperlich- belastenden Situationen. Was macht uns wirklich Freude?
  • Wie können wir Energien schöpfen und belastenden Stress oder Konfliktsituationen klären, um den Kopf für gesunde Spitzenleistungen frei zu haben?
  • Wie können wir unsere Leistungsfähigkeit immer wieder herstellen, unsere Energien aufladen?  

Mit MBE lernen die Teilnehmer im Laufe von zwei Jahren, Ihre persönlichen Ressourcen besser zu nutzen. Dabei profitieren Sie – wie die erfolgreichen Leistungssportler – von Ihren mentalen, körperlichen und emotionalen Fähigkeiten.

Weitere Informationen zum MBE-Programm finden Sie in dem folgenden PDF.

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