New Work - Arbeitswelt 4.0 gesund gestalten

Die Arbeitswelt 4.0 gibt uns neben vielen Herausforderungen auch viele Möglichkeiten für einen gesunden Arbeitsstil

Ist unser Unternehmen fit für die Arbeitswelt von morgen? Nur ein kleiner Teil der Personalverantwortlichen in Unternehmen kann diese Frage mit einem selbstbewussten Kopfnicken beantworten. Besonders klar zeichnen sich die Defizite ab, wenn man die Vertreter der Beschäftigten fragt. Starker Arbeitsdruck, damit verbundene psychische Belastungen und Defizite bei der Weiterqualifizierung: Diese Faktoren, die die Gesundheit und Zukunftsperspektiven der Beschäftigten beeinträchtigen können, finden sich in rund 70 Prozent der größeren Betriebe. Das hat eine Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung unter Betriebsräten ergeben.

Der starke Arbeitsdruck, der die Beschäftigten belastet, resultiert daraus, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr Arbeit in immer kürzerer Zeit verrichten müssen, weil zum Beispiel:

 

  • durch den demografischen Wandel in vielen Bereichen Fachkräfte altersbedingt oder aus familiären Gründen aus dem Job aussteigen und die Stellen nicht neu besetzt werden.
  • die Digitalisierung einen Informationsaustausch in Sekundenschnelle über mehrere Kanäle gleichzeitig und vollkommen ortsabhängig ermöglicht – und damit eine schier unendliche Informationsflut, die ständig und schnell verarbeitet werden muss.
  • technische Entwicklungen es möglich machen, jederzeit von jedem Ort aus zu arbeiten, und dadurch ebendies abverlangen.
  • nicht jeder Beschäftigte gleich gut und gleich schnell mit technischen oder organisatorischen Veränderungen zurechtkommt und es an Unterstützungsangeboten mangelt.

All diese Belastungsfaktoren werden in Zukunft eher zu- als abnehmen. Um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten, sie ans Unternehmen zu binden und damit wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen neue Konzepte erarbeiten, wie sie die Anforderungen der Arbeitswelt 4.0 meistern und Arbeit in Zukunft für ihre Mitarbeiter gesünder gestalten.

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