Den Ärger loslassen

Übung 1

Frust veratmen

Setzten Sie sich entspannt auf den Stuhl. Die Füße stehen auf dem Boden, die Hände liegen locker im Schoß. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf die Atmung: Ist Ihre Atmung ruhig oder angespannt? Versuchen Sie mit jedem Atemzug das Ein- und Ausatmen etwas länger zu ziehen. Atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch hinein und dann langsam durch den Mund wieder aus. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit jedem Atemzug Sauerstoff und positive Energie in Ihren Körper einsaugen und bei jedem Ausatmen allen Ärger und Frust aus dem Körper herauspusten

 

Übung 2

Lieber lächeln

Lächeln ist nicht ein nur Ausdruck von Freude, sondern regt sie auch an. Die am Lächeln beteiligten Muskeln signalisieren dem Gehirn, dass der Körper lacht. Und das führt dazu, dass es Glückshormone freisetzt, die entspannend wirken sowie Frust und Ängste lösen. Bei dieser Übung stellen Sie sich also einfach einen Timer und grinsen grundlos bis über beide Ohren – für zwei Minuten.

 

Übung 3

Der Sonnengruß

Mit dieser beliebten Übung aus dem Yoga lassen Sie zu jeder Zeit Sonne in Ihr Herz. So funktioniert’s: Stehen Sie gerade und legen Sie die Handflächen wie zum Gebet vor Ihrem Oberkörper aufeinander. Atmen Sie langsam ein und führen Sie dabei die Hände über den Kopf. Beugen Sie beim Ausatmen den Körper nach vorne und winkeln Sie die Beine dabei zu einer leichten Hocke an. Die Arme führen vorneüber bis sie seitlich die Unterschenkel berühren. Beim nächsten Ausatmen setzten Sie das linke Bein nach hinten und richten den Oberkörper mit gestreckten Armen wieder auf, sodass die Arme in den Himmel zeigen. Beim Ausatmen gehen Arme und Oberkörper wieder nach unten. Dann einatmen – das linke Bein geht nach hinten, die Arme nach oben. Ausatmen – die Arme gehen wieder nach unten. Ein letztes Mal einatmen – die Arme gehen nach oben. Und beim Ausatmen bleibt der Oberkörper gerade und die Hände kommen wieder vor der Brust zur Gebetsposition zusammen. jbr