Nacken entspannen

Wenn Sie längere Zeit am Schreibtisch sitzen und ihre Position nicht verändern, kann der Nacken leicht verspannen. Dagegen hilft am besten Abwechslung, sprich stetige kleine Haltungsänderungen. Wenn Sie merken, dass der Hals- und Nackenbereich schmerzt, ist es Zeit für eine Pause – und ein paar gezielte Übungen.

Übung 1: Rückhalt für den Nacken

Trainieren Sie Ihre Nackenmuskulatur: Legen Sie die Flächen Ihrer Hände auf die Stirn und drücken Sie die Stirn vorsichtig gegen die Handflächen. Diese Spannung halten Sie für fünf Sekunden. Dann kräftigen Sie die Muskeln von der anderen Seite. Legen Sie hierzu die Handflächen an den Hinterkopf und drücken Sie mit dem Kopf wieder fünf Sekunden lang dagegen. Wiederholen Sie diese Übung fünf Mal.

Übung 2: Fokus verändern

Wer die Blickrichtung verändert, hebt die Computerstarre auf – und verbessert die Beweglichkeit der Halswirbelsäule. So funktioniert es: Richten Sie den Kopf in Richtung Decke. Dann senken Sie den Kopf und schauen auf Ihren Bauchnabel. Rollen Sie dabei Wirbel für Wirbel herab. Dann richten Sie Ihren Blick nach links, zurück zur Mitte und dann nach rechts. Wichtig ist, die Bewegungen ruhig und langsam auszuführen, um den Effekt auf den Nacken optimal zu nutzen.

Übung 3: Ausgedehnt dehnen

Auch diese Übung können Sie im Sitzen ausführen. Rutschen Sie hierfür jedoch ein Stück vom Schreibtisch weg. Strecken Sie nun Ihre Arme vom Körper weg. Die Handflächen sind ineinander gefaltet. Neigen Sie nun auch den Kopf nach vorne, bis Sie eine Dehnung spüren. Halten Sie diese Position für zehn Sekunden. Um die Dehnung zu verstärken, können Sie die Hände noch ein Stück weiter von sich wegschieben.