Leben, um zu arbeiten

Wenn die Arbeit zur Sucht wird

Die Nacht ist vorbei, der Handywecker klingelt. Der Finger tippt auf „Stopp“, der nächste Klick zielt aufs E-Mail-Programm. Und das wird nun für den Rest des Tages nicht mehr aus den Augen gelassen. Denn jede wache Minute, die nicht zum Arbeiten verwendet wird, gilt als verschwendet. Wenn die Arbeit zum Selbstzweck wird, die Gedanken rund um die Uhr um den Job kreisen, exzessiv, permanent und immer mehr geackert werden muss, um ein Gefühl der Zufriedenheit zu erreichen, dann spricht man von Arbeitssucht.