(R)oh, wie köstlich!

Von wegen Kaninchen-Futter: Rohes Gemüse, Obst und Samen sind lecker und noch dazu gesund. So gesund, dass sich eine ganze Raw-Food-Bewegung dazu verpflichtet hat, Lebensmittel nur noch roh zu genießen. Der Vorteil: Beim rohen Verzehr bleiben Vitamine  erhalten, die durch übermäßiges Erhitzen vielleicht verkocht würden. Außerdem stehen bei Rohköstlern hauptsächlich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan – also Lebensmittel, die von Natur aus nährstoffreich und gleichzeitig kalorienarm sind.

Tipps für Raw-Food-Einsteiger

Zu Beginn der Ernährungsumstellung kann es leicht zu Blähungen kommen. Rohkost-Experten empfehlen Einsteigern daher, zunächst auf Rohkostsuppen, Smoothies oder Fruchtshakes zu setzen, bei denen die Nahrung bereits zerkleinert ist und dadurch leichter verdaut werden kann. Auch weiche Gemüse- und Obstsorten mit einem geringen Anteil an Faserstoffen, zum Beispiel Salate oder Tomaten, eignen sich gut für den Anfang. Bei Rohkost-Speisen wie Salaten müssen die Portionen natürlich größer ausfallen, um satt zu werden. Wenn der Magen immer noch knurrt, helfen Nüsse, Avocados, Bananen oder Trockenfleisch als Sattmacher. jbr

Tipp

Lassen Sie bei Rohkost-Gerichten niemals Dressing, Dips oder Saucen weg. Denn: Um fettlösliche Vitamine wie die Vitamine A oder E verwerten zu können, braucht der Körper Öl.

Gemüsesticks mit Raw-Joghurt-Kräuter-Dip

Zutaten

  • 3 mittelgroße Karotten
  • 1 rote Paprika
  • 1 halbe Gurke
  • 100 Gramm
  • Kirschtomaten
  • 5 Radieschen

Zubereitung

Die Nüsse zuerst für zwei Stunden aufweichen und sie dann mit Wasser in einem Mixer zu cremiger Konsistenz bringen. An einem warmen Ort muss die Masse dann für 18 Stunden in einem luftdichten Glas fermentieren. Danach dann mit Zitronensaft, Öl, Petersilie, Schnittlauch, Salz und Pfeffer zu einem Dip abschmecken.