Wissenswertes rund um die Gesundheit

Gut zu wissen - Zahlen, Daten, Fakten

Reich und Gesund

Arme Menschen hatten in den letzten Jahrhunderten eine geringere Lebenserwartung gegenüber besser Situierten. Überraschend ist, dass sich dies zu heute nicht so gravierend geändert hat. Immer noch gibt es eine soziale Ungleichheit, fand das Robert Koch Institut heraus. Damit verbunden ist eine Auswirkung auf Gesundheit und Lebenserwartung. Zwar ist die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich gestiegen, allerdings durch massive Grippewellen wurde der Anstieg verlangsamt. -spa

Junges (Berufs-)-Glück

Viele junge Paare fiebern dem Berufseinstieg entgegen. Doch es könnte trügerisch mit dem privaten Glück werden, wenn einer von beiden den Job verliert. Dies ist häufig eine Belastungsprobe für die Partnerschaft und das Trennungsrisiko besonders hoch, so das deutsche Jugendinstitut. Verblüffend: die Arbeitslosigkeit bei Frauen hat hierauf weniger Einfluss als für Männer. Offenbar sehen sich junge Männer immer noch in der Rolle des Ernährers und meistern Lebenskrisen daher anders als Frauen. 
Laut den Studienergebnissen liegt daher die Trennungsrate bei den befragten 18- bis 30-jährigen Männern sogar 43 % höher als bei denjenigen, die den Übergang von der Ausbildung in den Beruf erfolgreich gemeistert haben. -spa

Pro Väterzeit

Bei der Beantragung von Elternzeit sind immer noch die Väter in der Minderheit. Welche Gründe dies sind, untersuchte Kristin Pogorzelki in ihrer Masterarbeit. Es zeigt sich, dass die Dauer der Elternzeit von der Unternehmenskultur geprägt wird. Wie lange Männer Elternzeit nehmen, ist abhängig von der vermuteten Reaktion des betrieblichen Umfelds und sowie des direkten Vorgesetzten. Pogorzelki empfiehlt für Unternehmen einen Väterbeauftragen zu ernennen, der sich für die Anliegen der Väter einsetzt.

 

Der Nutzen: Positive Erlebnisse stärken das Commitment mit dem Unternehmen, während negative Erlebnisse zu Distanzierung oder Kündigung führen können. –spa

Mit wenig Sport gesund

Das Sitzen gilt als das neue Rauchen. Schon längst weiß man, dass zu langes Sitzen ungesund ist. Wie schädlich, zeigt die neue Studie des Instituts Ranke-Heinemann. Bei täglichen acht Stunden am Schreibtisch steigt das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen um 107 Prozent. Es reichen schon 20 bis 40 Minuten Bewegung pro Tag, um das Gesundheitsrisiko zu eliminieren. Regelmäßiger Sport und Gymnastikübungen, aber auch schnelles Gehen, Treppensteigen und Radfahren helfen für einen gesunden Ausgleich." - spa