Work-Life-Modelle und wie sie sich umsetzen lassen

Mehr Balance für Ihr Leben mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen im Test

Wo ist nur das Jahr geblieben? Viele Menschen resümieren zum Jahreswechsel die vergangene Zeit und stellen fest, dass sie fast ausschließlich gearbeitet haben. Freunde, Familie, Unternehmungen oder andere Herzensprojekte wurden wieder nicht umgesetzt. Vielleicht nicht mal die halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. Wenn die Balance zwischen Berufs- und Privatleben nicht stimmt, drückt das auf die Stimmung. Beschäftige fühlen sich überarbeitet, unmotiviert und ideenlos.

Flexible Arbeitszeitmodelle helfen, dagegen zu steuern. Unternehmen, die Mitarbeitern Arbeitszeiten jenseits der Nine-to-Five-Regel anbieten, ermöglichen es den Beschäftigten, Kinderbetreuung, Angehörigenpflege und ein ausgefülltes Privatleben mit dem Beruf zu vereinbaren. Das bindet Mitarbeiter, hält sie gesund und steigert sogar ihre Produktivität – wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt.

Mitarbeiter, die die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten und weniger kontrolliert werden, sind zufriedener und produktiver. Mit zunehmender Kontrolle undÜberwachung, zum Beispiel durch Stechuhren oder Vorgesetzte, sinkt die Zufriedenheit, die Zahl der Konflikte mit Vorgesetzten steigt.

Daher ist der Jahreswechsel auch für Unternehmen eine gute Gelegenheit, die Arbeitszeitmodelle zu überdenken und nach flexiblen Lösungen zu suchen. Es stimmt, dass flexible Arbeitszeiten vor allem am Anfang einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeutet. Doch am Ende lohnt es sich: für Mitarbeiter, Führungskräfte und für das ganze Unternehmen.

Welches Arbeitsmodell zu Ihrem Unternehmen passt, zeigt unsere Übersicht

Loggen Sie sich ein, um den Artikel in voller Länge lesen zu können!

Sie haben noch keinen Account? Registrieren Sie jetzt, um Zugriff auf alle unsere Fachartikel zu haben!

Jetzt abonnieren